Der Tod kommt so plötzlich. Man ist zur falschen Zeit, am falschen Ort oder hat eine unheilbare Krankheit. Wir können selten bestimmen, wann wir wo und an was sterben werden. Vielleicht ist das auch besser so. Im Film werden wir oft mit dem Tod, dem Leid und der Leidenschaft konfrontiert und wir sehen wie nah sich das alles steht.
Als Paul zum zweiten Mal auf sein Herz warten muss, entscheidet er sich auch dafür, noch ein wenig die Liebe zu geniessen, auch wenn er dadurch ein schmerzhafteren Tod erleiden muss.
| Bildquelle |
Der Film geht einem nahe weil er so realitätsgetreu ist. Das Leben kommt einem sinnlos vor, wenn Cristina ihre Familie verliert. Die Musik und die dunklen Farben unterstreichen das nur noch mehr. In dem Film, musste ich nie lachen. Die Atmosphäre war so trist und traurig.
Man kann nicht wegschauen bei diesem Film. Die Handlungen wären sonst zu schwierig nachzuvollziehen. Eine gewisse Macht liegt in der Luft und zwingt mich hinzusehen, auch wenn ich nicht hinsehen will.
Es ist definitiv nichts für die schwachen Nerven. Solche Filme mag man, oder man mag sie nicht. Dazwischen gibt es nichts. Ich mag ihn, aber wenn ich ihn weiterempfehle, dann ist das nichts um in einer Klasse zu schauen. Er ist auch nichts für Kino oder Pärchenabende. Am besten schaut man ihn alleine und kann sich in die Personen hineinfühlen. Das hat eine stärkere Wirkung.
Das Ende des Filmes
Am Meisten beschäftigt mich das Ende. Paul, allein im Krankenhaus. Es ist ruhig. Friedlich. Er weiss, er stirbt. Dann spricht er über die 21 Gramm die jeder Mensch bei dem Tod verliert. Ist das unsere Seele? Ist es das Gewissen, dass unseren Körpern entweicht? Und wenn nicht, was ist es dann?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen