Montag, 26. August 2013

Leda

Leda mit Zeus als Schwan


Leda ist die Tochter des aitolischen Königs Thestios und der Eurythemis. Ihr Gemahl ist Tyndareos, König von Sparta. 
Leda gilt auch als Sinnbild der Weiblichkeit. Leda bzw. Lada ist das kretische Wort für "Frau". 

Leda und Zeus

Die Geschichte von Leda und Zeus wurde schon in ältester Zeit in einer anderen Version überliefert. Die griechische Mythologie macht oft keinen Unterschied zwischen der sterblichen Leda und der göttlichen Nemesis. In beiden Fällen geht es um Zeus als Schwan.


1. Version

Zeus hat ein Auge auf Leda geworfen, wie auch auf viele andere schöne Frauen. Mit seinen bekannten Tricks verführt er sie (in manchen Geschichten heisst es auch -vergewaltigte sie-). Bei Leda verwandelt er sich in einen Schwan und wird von einem Adler verfolgt. Er soll sich in den Schoss von Leda am Ufer des Flusses Eurotas, in der Nähen von Sparta geflüchtet haben. Daraufhin schwängert er sie. 
In der gleichen Nacht gab sie sich aber auch noch ihrem Gemahl Tyndareos hin. In ihr wuchsen zwei Eier heran. In beiden waren ein Sohn und eine Tochter. Im einem Ei, das von Zeus war, waren die Kinder unsterblich. Im anderem, welches von ihrem Gemahl war, waren die Kinder sterblich.


2. Version

In dieser Version hat Zeus die Göttin Nemesis geschwängert, welche darauf ein goldenes Ei legte. Die sterbliche Leda hat dieses Ei gefunden und ausgebrütet und dank dieser Pflege soll die schöne Helena daraus geschlüpft sein. 


3. Version

Jetzt wird es spannend. Wenn man dieser Version glauben schenkt, soll die sterbliche Leda das Ei gelegt haben. Aus diesem sollen Kastor und Pollux, der Morgen- und Abendstern und Apollo (die Sonne) hervorgegangen sein. Danach ist sie in den Himmel erhoben worden und zur Göttin Nemesis wurde. 


Kinder von Leda

Aus zwei Eiern sind vier Kinder geschlüpft. Helena (unsterblich) und Polydeukes (sterblich) sollen von Zeus sein und Kastor (unsterblich) und Klytaimnestra (sterblich) von Tyndareos.
Doch wie schon bei der ganzen Geschichte ist man sich auf in diesem Fall nicht ganz einig.




21 Grams


Der Tod kommt so plötzlich. Man ist zur falschen Zeit, am falschen Ort oder hat eine unheilbare Krankheit. Wir können selten bestimmen, wann wir wo und an was sterben werden. Vielleicht ist das auch besser so. Im Film werden wir oft mit dem Tod, dem Leid und der Leidenschaft konfrontiert und wir sehen wie nah sich das alles steht.
Als Paul zum zweiten Mal auf sein Herz warten muss, entscheidet er sich auch dafür, noch ein wenig die Liebe zu geniessen, auch wenn er dadurch ein schmerzhafteren Tod erleiden muss.
Bildquelle


Ich denke jeder, der diesen Film sieht, macht sich danach Gedanken über das Leben. Was braucht man ihm Leben eigentlich? Es sind nicht die Materiellen Dinge, sonder die Familie. Jack freut sich als er in einem Lotto den Truck gewonnen hat, doch Cristina leidet mehr, als sie ihre Familie verliert. Es sind die Gefühle die kleine Sachen so wichtig machen können.
Der Film geht einem nahe weil er so realitätsgetreu ist. Das Leben kommt einem sinnlos vor, wenn Cristina ihre Familie verliert. Die Musik und die dunklen Farben unterstreichen das nur noch mehr. In dem Film, musste ich nie lachen. Die Atmosphäre war so trist und traurig.

Man kann nicht wegschauen bei diesem Film. Die Handlungen wären sonst zu schwierig nachzuvollziehen. Eine gewisse Macht liegt in der Luft und zwingt mich hinzusehen, auch wenn ich nicht hinsehen will.

Es ist definitiv nichts für die schwachen Nerven. Solche Filme mag man, oder man mag sie nicht. Dazwischen gibt es nichts. Ich mag ihn, aber wenn ich ihn weiterempfehle, dann ist das nichts um in einer Klasse zu schauen. Er ist auch nichts für Kino oder Pärchenabende. Am besten schaut man ihn alleine und kann sich in die Personen hineinfühlen. Das hat eine stärkere Wirkung.

Das Ende des Filmes

Am Meisten beschäftigt mich das Ende. Paul, allein im Krankenhaus. Es ist ruhig. Friedlich. Er weiss, er stirbt. Dann spricht er über die 21 Gramm die jeder Mensch bei dem Tod verliert. Ist das unsere Seele? Ist es das Gewissen, dass unseren Körpern entweicht? Und wenn nicht, was ist es dann?